13.09.2006
Veröffentlichung im Amtsblatt von Eberswalde

Auf der Agenda steht die Schulentwicklungsplanung für die Grundschulen

Völlig überraschend erklärte der zuständige Dezernent des Landkreises Barnim die Absicht, neben den Oberschulen von Eberswalde nun auch zwei Grundschulen übernehmen zu wollen. Damit hält die Unruhe im Bildungsbereich weiter an. Die räumliche Nähe der Ober- und Grundschule an den Standorten Westend und Mitte lässt den Gedanken der Vereinigung zunächst logisch erscheinen. Gerade mit Kindertagesstätten und Schulen ist ein erhebliches Maß an kommunaler Selbstverwaltung verbunden. Der Kooperationsgedanke ist gut, aber die Abgabe führt dazu, dass in der Realität Eberswalde immer geringere Möglichkeiten haben wird, Entscheidungen für die Stadt selbst zu treffen. Sowohl der „Bruno H. Bürgel“ Schule als auch der Grundschule Mitte werden für die nächsten Jahre steigende Schülerzahlen bescheinigt. Die Verantwortung, eine wohnortnahe Beschulung zu sichern, trägt die Stadt. Hinzu käme, dass die jahrelange vorbereitende Arbeit der Grundschule Mitte zur Einführung des FLEX-Modelles in Frage gestellt wird. Nicht immer neue Modelle werden gebraucht, sondern endlich Ruhe und Kontinuität!

Karen Oehler
Ortsbürgermeisterin Eberswalde 1